FH-Praktikum im Bayerischen Haus am Schwarzen Meer

Foto:Natascha Bahancova (Mitte) mit ihren Betreuerinnen aus dem „Bayerischen Haus“ in Odessa, Olga Fedorova (links) und Svetlana Trofimowa.
Fast drei Monate war Natascha Bahancova, eine Betriebswirtschaftstudentin der Fachhochschule Deggendorf, als Praktikantin im „Bayerischen Haus“ in Odessa tätig. Ihre Praktikumsstelle befand sich in der bewundernswerten ukrainischen Hafenstadt Odessa, direkt am Schwarzen Meer.
Das Haus wurde im Jahr 1993 als deutsche Kultur- und Begegnungsstätte vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit gegründet. Das Zentrum steht allen Menschen offen, die sich für deutsche Kultur, Geschichte und interkulturelle Zusammenarbeit interessieren. Noch eine weitere wichtige Funktion dieser Einrichtung ist die Vermittlung von Kontakten zwischen der ukrainischen und der deutschen Wirtschaft, insbesondere für die bayerische Region. Mehr Informationen über das Zentrum findet man im Internet unter www.bayernhaus.odessa.ua.
Die Fachhochschule Deggendorf ist als Leader im Verbund einiger bayerischer Hochschulen direkt an dem Projekt beteiligt. Hauptziel dieser Zusammenarbeit ist die Schaffung eines multinationalen Informations-, Kooperations- und Kompetenznetzwerkes für Wissenschaft, Lehre und Wirtschaft.
Der Ansprechpartner und Leiter der Odessa-Projekte an der FH Deggendorf ist Prof. Dr. Rüdiger Akhotmee. „Während meines Praktikums in der Ukraine“, so Natascha, „war ich am meisten über die Veränderungen in der Stadt Odessa erstaunt“. Ihre letzte längere Begegnung mit der Stadt, damals als Urlaubsziel, liegt ungefähr 5 Jahre zurück. Die Entwicklung, die in den letzten Jahren dort stattfand und noch mit kontinuierlicher Geschwindigkeit zunimmt, macht Odessa zur einer europäischen Stadt. Dank der Hilfe des „Bayrischen Hauses“ wird diese Entwicklung maßgeblich positiv mitgestaltet. Derzeit laufen einige Projekte, in denen deutsche Institutionen involviert sind.
Eines dieser Projekte ist die Erarbeitung eines Kooperationsführers für die Region „Odessa“ mit Hilfe einer strategischen Marktanalyse. Wie auch viele andere Projekte wird dieses vom Karl Walter - Berater des „Bayerischen Haus, Odessa“ - geleitet. Der Kooperationsführer wird hauptsächlich aus Diplomarbeiten bestehen, die von den Studierenden bayerischer Hochschulen geschrieben werden. Zusammen mit Natascha besuchten zur gleichen Zeit noch fünf weitere Diplomanden aus Bayern die Stadt am Schwarzen Meer.
„Meine Arbeit in Odessa hat mir sehr gefallen; besonders beeindruckt war ich vom herzlichen Arbeitsklima“ schwärmt Natascha. Was ihr besonders an Odessa fehlen wird, ist das wunderschöne Wetter, das die ganze Zeit dort herrschte. Man konnte noch im Oktober im Meer schwimmen. Und sie hat sich fest vorgenommen, noch mal Odessa zu besuchen.
Eigener Bericht, 24. Januar 2006

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